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Unternehmenshistorie

"Da geht viel zuviel Energie durch den Schornstein!", bemerkte 2008 Richard Langlechner, bodenständig-bayerischer Unternehmer und bekannter Technologie-Querdenker angesichts des Energieverlustes in Biogasanlagen. Der heute 63-jährige Maschinenbaumeister konzipierte und entwickelte kurzerhand eine Technologie, nutzte seine Kontakte zu Entwicklern, Hochschulinstituten und Unternehmen im Anlagenbau, um entsprechende Lösungsansätze umsetzen zu können. Ziel: Robust, einfach, rentabel!

Die Anlagen sollten außerdem umweltfreundlich, ausschließlich mit destilliertem Wasser und ohne jegliche chemische Zusätze arbeiten. Ökologisch wie ökonomisch gedacht, denn chemische Zusätze machen Maschinen anfälliger und serviceintensiver.

Schon 2009 konnte er einen Prototyp in eine Biogasanlage in der Nähe von Altötting integrieren: Die erste Abgasnachverstromungsanlage, die mit einem robusten Dampfmotor ca. 7- 8% mehr Strom erzeugt. Mehr Wirkungsgrad geht nach den Regeln der Physik über einen Dampfprozess unter Nutzung von heißem Abgas nicht.

Und zum Unterschied zu anderen Technologien wird die wertvolle Motorwärme für die Mehrerzeugung von Strom nicht verbraucht. In Langlechners Dampfprozess bleibt die von den Biogasmotoren produzierte Abwärme für den Betrieb z.B. für seine Stallheizungen, ein Fernwärmenetz, eine Hackschnitzeltrocknung o.Ä. weitestgehend nutzbar. Überlebenswichtig für fast alle Biogasbetreiber bzw. für Betreiber von Kraft-Wärme-Koppelungsanlagen (Kommunen, Krankenhäuser, Schwimmbäder etc.).

In der Folge installierte die neu geschaffene AWN GmbH (AbgasWärmeNachverstromungsGmbH) innnerhalb von wenigen Jahren neun weitere Versuchsanlagen bei Biogasbetreibern im Raum Altötting. Ziel dieser Strategie war, die Rentabilität und die Technik der Anlagen unter den kritischen Augen von Landwirten im scharfen Praxisbetrieb laufend zu verbessern und gleichzeitig die Betreiber an Mehreinnahmen bzw. Vorteilen zu beteiligen, ohne dass diese Investitionsrisiken übernehmen mussten.

Bis 2013 erlangte die AWN-Technologie stabile Marktreife und tut in weiteren 17 verkauften Anlagen mit Schwerpunkt im südostbayerischen Raum seine erlebbar guten Dienste.

Mit der Übernahme der SteamDrive GmbH im Jahr 2017 haben wir auch die Motorenentwicklung übernommen. Die Optimierung und Weiterentwicklung des Dampfmotors erfolgt nun nach unseren individuellen Anforderungen und soll zur Erfüllung unserer hohen Qualitätsansprüche beitragen.

Mit dem Umzug in ein neues Firmengebäude im November 2018 konnten wir unsere Fertigungskapazitäten weiter steigern. Zu dem Zeitpunkt sind 40 AWN-Anlagen im Betrieb.

 

Fortsetzung folgt...

 

 


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