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FAQ's

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Welche Fördermöglichkeiten gibt es ?

Antwort:

Es besteht die Möglichkeit einen KFW-Zuschuss auf die Investition (KFW Programm 295: "Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft") zu erhalten oder den Strom aus der Nachverstromung nach den EEG-Vergütungssätzen einzuspeisen. Bei Einspeisung nach EEG erhalten Sie für den Strom aus der Nachverstromungsanlage zusätzlich einen Technologiebonus von 2 Ct/kWh.

 

Wie lässt es sich erklären, dass die Prozesswärme erhalten bleibt und gleichzeitig zusätzlicher Strom produziert wird?

Antwort:

Dies liegt zum einen am höheren Wirkungsgrad unseres Verdampfers im Vergleich zu (den meisten) herkömmlichen Abgaswärmetauschern. Als Abgaswärmetascher werden grundsätzlich Rohrbündelwärmetauscher eingesetzt. Das heiße Abgas wird dabei durch Rohrbündel geleitet. Das Prinzip des AWN-Verdampfers ist gegensätzlich: Der heiße Abgasstrom umströmt ein Rohrschlangensystem mit einer sehr großen Oberfläche. Aufgrund der größeren Wärmetauscherfläche ist die Wärmeübertragung und somit auch der Wirkungsgrad entsprechend höher.  

Darüber hinaus legen wir bei der Insallation sehr großen Wert auf die Wärmeisolierung der Abgasrohre. Ziel ist es, am Verdampfer-Eingang eine möglichst hohe Abgastemperatur zu erzielen. Je höher diese Temperatur, desto weniger thermische Energie geht verloren.

 

Ist die Wärme die die Nachverstromungsanlage an das Wärmenetz zurückgibt KWK-fähig?

Antwort:

Ja, die Wärme, die die Nachverstromungsanlage an das Wärmenetz zurückgibt ist KWK-fähig, da die Abgaswärme nicht ausschließlich zur Stromerzeugung genutzt wird. Die eingesetzte Abgaswärme hingegen ist nicht KWK-fähig, da diese anteilig in Strom umgewandelt wird.

 

Müssen die Verdampfer regelmäßig gereinigt werden?

Antwort:

Die Verdampfer der AWN-Anlage müssen vom Anlagenbetreiber nicht gereinigt werden. Nach unseren Erfahrungen sind die Leistungsverluste über die Laufzeit nicht signifikant. Sollten Sie dennoch einen Leistungsverlust feststellen, stellen wir Ihnen im Rahmen der Betriebsstundengarantie einen Wechselverdampfer (inkl. Montage) zur Verfügung.

 

Welche Herstellergarantien gibt es?

Antwort:

Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Garantie von einem Jahr, gewähren wir auf die Komponenten Verdampfer und Expansionskolbenmotor eine Betriebsstundengarantie von 30.000 bzw. 20.000 h. Nach Ablauf der Betriebsstundengarantie erhalten Sie von uns bei Bedarf eine genernalüberholte Wechsel-Komponente (Verdampfer, Expansionskolbenmotor) zum Generalüberholungs-Preis, für die wir wiederum die entsprechende Betriebsstundengarantie gewähren.

 

Warum sollte ich eine Investition tätigen?

Antwort:

Mit unserer Technik können Sie die aktuelle elektrische Leistung Ihres BHKWs um bis zu 8% steigern - ohne dafür zusätzliches Gas zu verbrauchen. Den Strom der AWN-Nachverstromung können Sie dann beliebig einsetzen. Folgende Einsatzmöglichkeiten sind denkbar:

- Eigenstrom-Erzeugung:

Nutzen Sie die AWN Nachverstromung zur Deckung Ihres Eigenstrombedarfs und beantragen Sie einen KFW-Zuschuss von ca. 40 % (2019) auf die Investitionskosten

- Mehr-Einspeisung:

Speisen Sie den Strom aus der AWN Nachverstromung nach den aktuellen EEG-Vergütungssätzen ein. Sie erhalten zusätzlich einen Technologiebonus von 2 Ct/kWh für den      Strom aus der AWN Nachverstromung.

-  Ressourcen-Einsparung:

Reduzieren Sie die Leistung ihres BHKWs und erzeugen Sie die reduzierte Leistung nun mit der AWN Nachverstromung. Sie sparen dadurch sowohl Substrat, als auch Flächen und Arbeitszeit ein und lockern darüber hinaus die Vorgaben der Düngemittelverordnung auf.

 

Hat die Installation Auswirkungen auf den Abgasgegendruck?

Antwort:

Nach Durchführung von Messungen stellten wir fest, dass der Abgasgegendruck im Vergleich zu Rohrbündelwärmetauscher niedriger ist.  Dies lässt sich dadurch erklären, dass das Abgas nicht durch Rohre (wie bei Rohrbündelwärmetauscher) geführt wird, sondern ein Rohrschlangensystem umströmt. Aufgrund des geringeren Abgasgegendrucks sinkt in der Regel auch der Gasverbrauch des BHKWs, da der Motor einen geringeren Widerstand überwinden muss als zuvor.

         

     

 

 

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